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Klavierkonzert

KlavierkonzertChristian Seibert spielt...

DatumUhrzeitInfo
26.11.202219:00Tickets

... Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Alexander Nikolajewitsch Skrjabin , Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow, Frédéric François Chopin und Franz Liszt

Johann Sebastian Bach hat seine „Sechs kleine Präludien für Anfänger“ im Unterricht selbst niedergeschrieben, später aber „in schöne ausdrucksvolle Kunstwerke“ umgeschaffen. So sind sie nicht nur der „lerhbergierigen musikalischen Jugend“ förderlich,  sondern sind auch für die Älteren, die schon Klavier spielen können, eine echte Bereicherung. 
 

Für die „Zwölf Variationen über das französische Lied „Ah, vous dirai-je, Maman““ wählte Wolfgang Amadeus Mozart die Melodie des namensgebenden französischen Lieds, das auch anderen Liedern wie dem Wiegenlied „Twinkle, Twinkle, Little Star“ oder dem Weihnachtslied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ zugrunde liegt.

Sinnlich und virtuos sind die 8 Etüden op. 42 von Alexander Skrjabin .Sie erinnern im Gegensatz zum früheren Etüdenwerk op. 8 nicht mehr an seine Vorbilder Franz Liszt und Frédéric Chopin. Charakteristisch ist das Spiel mit Sekunde und Septime, das die Tonart bis zum harmonischen Schluss in der Schwebe hält.

Mit dem Zyklus „10 Préludes op. 23“ führte Sergei Rachmaninow die Gattung des Präludiums fort und knüpfte damit an eine Traditionslinie an, die von Johann Sebastian Bachs wohltemperiertem Klavier bis zu Chopins stilbildender Sammlung der Préludes op. 28 reicht. Das 4. Präludium ist im Stil eines Liedes ohne Worte komponiert.

Dem Schaffensprozess der „Etudes Tableaux op. 39“ gehen einige persönliche Verluste Rachmaninows voraus. Unter anderem verliert er seinen guten Freund Alexander Skrjabin. Die Todesfälle und die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges üben einen starken Einfluss auf ihn und dieses Werk aus.  Die Konzertetüde Op. 39 Nr. 5 in es-Moll gilt als eines der letzten signifikanten Stücke Rachmaninoffs vor seinem Exil 1917.

Als romantisches Solostück der Klaviermusik ist das Nocturne heute besonders mit Frédéric Chopins Namen verbunden. Er schrieb einundzwanzig Nocturnes, die unter dreizehn verschiedenen Opus-Zahlen zusammengefasst sind. Die vielschichtigen, oft schwermütigen Charakterstücke zeigen unübertroffen und in genialer Art und Weise, wie die Ausdrucksmöglichkeiten des menschlichen Kunstgesanges auf das Klavier übertragen werden können.

Die ungarische Volksmusik war für Franz Liszt zeitlebens eine Quelle der Inspiration. Berühmtestes Beispiel sind die „Rhapsodies hongroises“ für Klavier, die den charakteristischen Synkopen-Rhythmus der Puszta-Melodien und das feurige Temperament des Csardas in der ganzen Welt bekannt machten. Die 6. Rhapsodie gehört zu den bekanntesten und beendet den Klavierabend mit einem pianistischen Feuerwerk.